KURZBIOGRAPHIE






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Charles Linsmayer Charles Linsmayer ist Bürger von Mühlethurnen BE, studierte in Zürich und Berlin Literaturwissenschaft und promovierte bei Wolfgang Binder in Zürich mit der Dissertation «Das Todesproblem bei Hans Henny Jahnn». Zunächst Gymnasiallehrer, dann Verlagslektor und Journalist, spezialisierte er sich bald einmal auf die Kultur- und Literaturgeschichte der Schweiz und gab 1980-83 im Ex Libris-Verlag, Zürich, die 30bändige, insgesamt 177 Deutschschweizer Autorinnen und Autoren umfassende Edition «Frühling der Gegenwart» heraus. Überdies editierte er Neuausgaben von Friedrich Glauser, Heinrich Federer, Lore Berger, Cécile Ines Loos u.a.

Seit 1987 macht er unter dem Label "Reprinted by Huber" Werke von Annemarie Schwarzenbach , Kurt Guggenheim, 0rlando Spreng, Cilette Ofaire, Robert de Traz, Gertrud Wilker, Monique Saint-Helier, Felice Filippini, Guy de Paurtalès, Alice Rivaz, Werner Renfer, Guido Looser, Walter Ackermann, Regina Ullmann, Charles-Albert Cingria, Hugo Marti, Edmond Fleg, Suzanne Deriex, S. Corinna Bille, Otto Frei, Maurice Chappaz und anderen neu zugänglich. 2017 erschien als Nr. 34 das Helen Meier-Lesebuch "Übung im Torkeln entlang des Falls", 2018 die Neuausgabe von Lore Bergers Roman "Der barmherzige Hügel" zusammen mit dem Tagebuch der Autorin und einer neuen Lore Berger-Biographie als Band 35, ebenfalls 2018 kam (als Neuausgabe von Reprinted by Huber Nr. 12) als Nr. 36 Kurt Guggenheims Roman "Alles in Allem" mit 28 Illustrationen von Hannes Binder und einer Werkbiographie des Künstlers neu heraus. 2019 erscheint als Reprinted by Huber Nr. 37 der Band "Die Glut der Schwermut im Schattenraum der Nacht", die mit einer bebilderten Biographie versehene erste deutsche Ausgabe von Francis Giauques Werken, übersetzt von Christoph Ferber und Barbara Traber.


1989/90 betreute er für den Suhrkamp-Verlag, Frankfurt a.M. das 35bändige «Weisse Programm Schweiz». Insbesondere für seine »Literarischen Kalenderblätter« (gesammelt publiziert u.d.T. «Literaturszene Schweiz», Unionsverlag, Zürich 1989) erhielt er l987 den Preis des Schweizer Buchhandels.

1997 erhielt er eine Ehrengabe aus dem Literaturkredit der Stadt Zürich.

1999 zeigten die Solothurner Literaturtage unter dem Titel «Den Büchern eine zweite Chance geben» eine Ausstellung über Linsmayers herausgeberisches Werk, die anschliessend in Bern, Zürich und Luzern gezeigt wurde.

2001 erhielt er von der Stadt Zürich ein halbes Werkjahr für seine herausgeberischen Arbeiten zugesprochen.

1999-2004 war er Präsident des Trägervereins des Literaturhauses Basel. Seit 2000 bis 2010 war er Mitglied des Comité d´organisation du Salon de Livre de Genève,

2002-05 war er Mitglied der Programmkommission der Solothurner Literaturtage. 2005 bis 2013 war er im Vorstand dieser Organisation. Linsmayer ist auch Mitglied des Kuratoriums für ein Digitales Wörterbuch der deutschen Schweiz (DWDS).

Im Sommer 2003 zeigte er in Genf, Solothurn und Zürich die Ausstellung 4x1=1++++ über literarische Übersetzungen in der Schweiz. 2004 führte er in Genf «Literarische Spaziergänge» durch. Zwischen 1998 und 2009 kuratierte Linsmayer in Bern die Poesienacht im Botanischen Garten.

1992-2002 war Linsmayer, der in Zürich lebt, Literaturredaktor beim Berner «Bund», von 2002 bis 2009 war er für die Zeitung Autor im Status eines Redaktors, seit 2010 ist er freier Mitarbeiter für das Blatt. Bis 2018 schrieb für www.nachtkritik.de, von 2013 bis 2019 auch für die «NZZ am Sonntag». Seither schreibt er für die 21 Zeitungen von CH-Media, das «Bieler Tagblatt» und die «Schaffhauser Nachrichten». Im Autorenlexikon dieser Website ist diese journalistische Arbeit vielfach gespiegelt.

Am Dies academicus 2005 verlieh ihm die Historisch-Philosophische Fakultät der Universität Basel den Titel eines Doktors honoris causa.

Am 21.September 2007 wurde Linsmayer in Weimar der «Deutsche Sprachpreis 2007» für seine Verdienste um die deutsche Sprache in der Schweiz überreicht.

Im Dezember 2007 erhielt er von der Literaturkommission der Stadt Zürich ein halbes Werkjahr zugesprochen.

Am 6.März 2008 wurde in der Zentralbibliothek Bern die von Charles Linsmayer gestaltete Ausstellung «Denn dem Auge glaubt das Gehirn... 100 Jahre Pestalozzi-Kalender» eröffnet.

Am 19.Juni 2008 erhielt Charles Linsmayer im Berner Theater an der Effingerstrasse den Oertli-Preis 2008 für seine Verdienste um die Vermittlung zwischen den verschiedensprachigen Schweizer Sprachkulturen überreicht. Die Laudatio hielt alt Bundesrätin Ruth Dreifuss.

Seit Sommer 2010 leitet Linsmayer das Projekt «Neue Pestalozzi-Schüleragenda». Im Herbst/Winter 2010/11 hielt er als Lehrbeauftragter an den Universitäten Zürich und Basel je ein Seminar zum Thema «Kurt Guggenheim. Leben und Werk».

Am 19. Mai 2011 eröffnet er im Stadtarchiv Zürich die in Kooperation mit den Zürcher Festspielen 2011 entstehende Ausstellung «Fritz Hochwälder (1911-1986): Welterfolg im Schweizer Exil». Die Ausstellung wurde vom 7.September bis zum 27. November auch im Foyer des Stadttheaters Biel gezeigt.

Von Januar bis Dezember 2011 fand im Restaurant Europa an der Englischviertelstrasse zehn Mal die Veranstaltung «Bei Charles Linsmayer zu Gast im Europa» Teil I / Teil II statt, zu der Margrit Läubli, Franz Hohler, Peter Zeindler, Monica Cantieni, Urs Faes, Charles Lewinsky, Eveline Hasler, Peter Bichsel, Urs Widmer und (in Gestalt der Schauspielerin Sarah Hostettler) Annemarie Schwarzenbach geladen waren.

Im Januar 2012 begann Charles Linsmayer seine wöchentlich erscheinende Serie «Gesichter der Schweizer» Literatur in den Zeitschriften «Doppelpunkt» (früher «Leben und Glauben») und «Sonntag».

Im September 2012 begannen, als Fortsetzung der Reihe «Bei Charles Linsmayer im Europa», im Kirchgemeindesaal beim Römerhof die «Hottinger Literaturgespräche». Gäste der ersten Serie waren: Peter Stamm, Lukas Bärfuss, Zoé Jenny, Klaus Merz und Hanna Johansen. Gäste der zweiten «Hottinger Literaturgespräche»&xnbsp;2013/14 sind: Lukas Hartmann, Melinda Nadj Abonji, Paul Nizon, Gertrud Leutenegger und Helen Meier.

2012/13 war Charles Linsmayer zusammen mit Regula Imboden in Basel, Leuk, Winterthur, Brig, Zürich, Bern und Zermatt auf Tournee mit der Produktion «In Wahrheit erleben wir das Ende der Welt. Eine Begegnung mit dem Dichter und Visionär Maurice Chappaz».

2013/14 präsentierte Charles Linsmayer im Luzerner Am Rhyn-Haus die 5teilige Veranstaltung «Lyrik in Luzern». Gäste waren: Christian Uetz, Andrea Maria Keller, Lisa Elsässer, Hans Leopold Davi und Raphael Urweider.

2013/14 war Charles Linsmayer mit Daniel Ludwig und Oliver Daume in Bern, Winterthur, Basel, Gottlieben, Zürich und Steckborn auf Tournee mit der von Markus Keller vom Berner Effinger-Theater eingerichteten Theaterproduktion «Bis sich Nacht in die Augen senkt. Eine Szenenfolge nach Texten von Otto Frei» aus Anlass der Neuausgabe von Otto Freis Steckborner Pentalogie als Nr. 30 von Reprinted by Huber.

2012 bis 2014 erschienen in den Zeitschriften "Doppelpunkt" und "Sonntag" Charles Linsmayers Kolumnen "Gesichter der Schweizer Literatur", die 2015 gesammelt im Verlag elfundzehn als Buch erschienen.

2014/15 fanden die "Dritten Hottinger Literaturgespräche" im Theater Neumarkt in Zürich stat, wo sie von da an zu Gast waren. Eingeladen waren Thomas Hürlimann, Adolf Muschg, Erica Pedretti, Alex Capus und Arno Camenisch.

2015/16 waren anlässlich der "Vierten Hottinger Literaturgespräche" im Theater Neumarkt zu Gast: Ruth Schweikert, Asta Scheib, Christoph Simon, Daniel de Roulet und Dorothee Elmiger.

2015 kuratierte Charles Linsmayer im Literaturmuseum Strauhof in Zürich die Ausstellung «60 Jahre ,Alles in Allem’. Zürich im Spiegel von Kurt Guggenheims Romanchronik und von weiteren literarischen Werken des 20.Jahrhunderts».

2016/17 war Charles Linsmayer mit Esther Leiggener und Oliver Daume in Bern, Herisau, Basel, Gottlieben, Rorschach, Zürich, Liestal, Frauenfeld und Solothurn auf Tournee mit "Das Menschlein Matthias" in der Inszenierung von Markus Keller vom Theater an der Effingerstrasse in Bern. Die Aufführung war die Buchvernissage von Reprinted Band 33. Bd. 33, Paul Ilg: "Das Menschlein Matthias. Tetralogie, bestehend aus den Romanen 'Das Menschlein Matthias', 'Die Brüder Moor', 'Lebensdrang' und 'Der Landstörtzer".

Am 17.Februar 2017 bekam Charles Linsmayer durch Bundesrat Berset in Bern den Spezialpreis für Vermittlung innerhalb der schweizerischen Literaturpreise 2017 überreicht.

2017/18 fanden die Hottinger Literaturgespräche ihre Fortsetzung als Hottinger Literaturgespräche II mit der Reihe Von nahem erlebt I: Angehörige und Partner im Gespräch mit Charles Linsmayer über grosse Autorinnen und Autoren des 20.Jahrhunderts". Gäste der ersten Serie waren: Elisabeth Kopp (zu Jeanne Hersch), Joy Matter (zu Mani Matter), Klara Obermüller (zu Walter Matthias Diggelmann), Rosmarie Primault (zu Max Frisch), Jens Nielsen (zu Aglaja Veteranyi) und Silver Hesse (zu Hermann Hesse).

2018/19 wurde erfolgreich die Reihe "Von nahem erlebt II" präsentiert, bei denen zu Gast waren: Nikolaus Wyss (zu Laure Wyss), Margrit Läubli (zu César Keiser), Ruth Dürrenmatt (zu Friedrich Dürrenmatt), Elisabeth Vogt (zu Walter Vogt), Erns Halter (zu Erika Burkart) und Charles Linsmayer, moderiert von Urs Faes (zu Kurt Guggenheim)

2019/20 ändern die Hottinger Literaturgespräche als Hottinger Gespräche III unter dem Titel "Tot, aber lebendiger denn je..." nochmals ihr Prinzip. Nun ist Charles Linsmayer "im Gespräch mit Gästen über Schweizer Autorinnen und Autoren von Johanna Spyri bis Hermann Burger". Die Gäste der ersten Ausgabe sind: Peter Stamm und Hannes Binder (zu Johanna Spyri), Thomas Hürlimann (zu Gottfried Keller), Charles Lewinsky (zu Jeremias Gotthelf), Peter Bichsel (zu Jörg Steiner) und Adolf Muschg (zu Fritz Zorn). In der zweiten Serie von Herbst 2020 bis Frühling 2021 sind zu Gast: Bernhard Echte (zu Robert Walser), Claudia Storz (zu Hermann Burger), Alexandra Lavizzari (zu Annemarie Schwarzenbach), Daniel de Roulet (zu Jean-Jacques Rousseau), Eveline Hasler (zu Regina Ullmann) und Lukas Hartmann (zu Heinrich Pestalozzi).