KURZBIOGRAPHIE | |||||||||
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Charles Linsmayer ist Bürger von Mühlethurnen BE, studierte in Zürich und Berlin Literaturwissenschaft und promovierte bei Wolfgang Binder in Zürich über Hans Henny Jahnn. Zunächst Gymnasiallehrer, dann Verlagslektor und
Journalist, spezialisierte er sich bald einmal auf die Kultur- und Literaturgeschichte der Schweiz und gab 1980-83 im Ex Libris-Verlag, Zürich, die 30bändige, insgesamt 177 Deutschschweizer Autorinnen und Autoren
umfassende Edition «Frühling der Gegenwart» heraus. Überdies editierte er Neuausgaben von Friedrich Glauser, Heinrich Federer, Lore Berger, Cécile Ines Loos u.a.Seit 1987 macht er unter dem Label «Reprinted by Huber» Werke von Annemarie Schwarzenbach, 0rlando Spreng, Cilette Ofaire, Robert de Traz, Gertrud Wilker, Monique Saint-Helier, Felice Filippini, Guy de Paurtalès, Alice Rivaz, Werner Renfer, Guido Looser, Walter Ackermann, Regina Ullmann, Charles-Albert Cingria, Hugo Marti, Edmond Fleg, Suzanne Deriex und S. Corinna Bille neu zugänglich. Es ist auch möglich, sämtliche Editionen chronologisch der Reihe nach zu finden. Seit 1988 gibt er auch die gesammelten Werke von Kurt Guggenheim heraus, von denen im Herbst 2005 Band 6, «Wilder Urlaub»/«Wir waren unser vier», erscheint. 1989/90 betreute er für den Suhrkamp-Verlag, Frankfurt a.M. das 35bändige «Weisse Programm Schweiz». Insbesondere für seine »Literarischen Kalenderblätter« (gesammelt publiziert u.d.T. «Literaturszene Schweiz», Unionsverlag, Zürich 1989) erhielt er l987 den Preis des Schweizer Buchhandels. 1997 erhielt er eine Ehrengabe aus dem Literaturkredit der Stadt Zürich. 1999 zeigten die Solothurner Literaturtage unter dem Titel «Den Büchern eine zweite Chance geben» eine Ausstellung über Linsmayers herausgeberisches Werk, die anschliessend in Bern, Zürich und Luzern gezeigt wurde. 2001 erhielt er von der Stadt Zürich ein halbes Werkjahr für seine herausgeberischen Arbeiten zugesprochen. 1999-2004 war er Präsident des Trägervereins des Literaturhauses Basel. Seit 2000 ist er Mitglied des Comité d·organisation du Salon de Livre de Genève, 2002-05 war er Mitglied der Programmkommission der Solothurner Literaturtage. Seit 2005 ist er im Vorstand dieser Organisation. Linsmayer ist auch Mitglied des Kuratoriums für ein Digitales Wörterbuch der deutschen Schweiz (DWDS). Im Sommer 2003 zeigte er in Genf, Solothurn und Zürich die Ausstellung 4x1=1**** über literarische Übersetzungen in der Schweiz. 1992-2002 war Linsmayer, der in Zürich lebt, Literaturredaktor beim Berner «Bund», seit von 2002 bis 2009 war er für die Zeitung Autor im Status eines Redaktors, seit 2010 ist er freier Mitarbeiter für das Blatt und betreut u.a. witerhin die Kolumne «Mementos». Seit 2007 schreibt er auch für www.nachtkritik.de Am Dies academicus 2005 verlieh ihm die Historisch-Philosophische Fakultät der Universität Basel den Titel eines Doktors honoris causa. Am 21.September 2007 wurde Linsmayer in Weimar der «Deutsche Sprachpreis 2007» für seine Verdienste um die deutsche Sprache in der Schweiz überreicht. Im Dezember 2007 erhielt er von der Literaturkommission der Stadt Zürich ein halbes Werkjahr zugesprochen. Am 6.März 2008 wurde in der Zentralbibliothek Bern die von Charles Linsmayer gestaltete Ausstellung «Denn dem Auge glaubt das Gehirn... 100 Jahre Pestalozzi-Kalender» eröffnet. Am 19.Juni 2008 erhielt Charles Linsmayer im Berner Theater an der Effingerstrasse den Oertli-Preis 2008 für seine Verdienste um die Vermittlung zwischen den verschiedensprachigen Schweizer Sprachkulturen überreicht. Die Laudatio hielt alt Bundesrätin Ruth Dreifuss. Im Herbst/Winter 2010 hält Linsmayer als Lehrbeauftragter an den Universitäten Zürich und Basel je ein Seminar zum Thema «Kurt Guggenheim. Leben und Werk».
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